Epstein Barr Virus verursacht Pfeiffersches Drüsenfieber und meist auch andere Krankheiten

Fast jeder Mensch trägt den Epstein Barr Virus in sich und kann somit Überträger dieses Virus sein. Es ist ein Virus aus der Gruppe der Herpesviren und wird auch noch Humanes-Herpes-Virus 4 oder HHV4 genannt. Die Forscher Michael Epstein und Yvonne Barr entdeckten im Jahre 1964 den Epstein Barr Virus, daraus resultiert auch der Name.
Dieser Virus wird über Tröpfchen- Kontakt– oder Schmierinfektionen übertragen.
Selten wird der Virus durch sexuellen Kontakt oder Bluttransfusionen übertragen. Vor allem durch den Speichelkontakt beim Küssen, wird dieser übertragen. Dies wird auch als „kissing disease“ bezeichnet.

Was ist der Epstein Barr Virus

EBV SymptomeViele Jugendliche stecken sich durch erste Küsserfahrungen an und viele Kleinkinder werden durch den Speichel von Erwachsenen angesteckt, wenn vor der Verabreichung die Nahrung vorgekaut, der Schnuller abgeleckt wird oder durch Küsse, dadurch wird dem Kind der Epstein Barr Virus, übertragen. Über den Rachenraum dringen die Viren in den Körper ein und besiedeln dann die Zellen der Nasen-und Mundschleimhaut, sowie eine gewisse Art der weißen Blutkörperchen, die B-Lymphozyten. Die Viren überleben außerhalb des Körpers, abhängig vom Feuchtigkeitsmilieu, ein bis drei Tage.
„Die Infektion läuft bei Kindern unbemerkt oder zumindest vergleichsweise harmlos ab.“ sagt Thomas Mertens, Ärztlicher Direktor der Virologie des Universitätsklinikum Ulm. 95 bis 98℅ der Erwachsenen stecken sich bis zu ihrem dreißigsten Lebensjahr mit dem Virus an. Bei den meisten Erwachsenen läuft der Ausbruch des Virus wie eine normale Grippe ab, ohne weiteren Auffälligkeiten.
Bei Jugendlichen sind die Symptome meist sehr heftig und dauern oft über Wochen bis zu einigen Monaten.
Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, weil sie zum Beispiel eine Organtransplantation hinter sich haben, HIV Patienten oder Tumorpatienten nach einer Chemotherapie, für die kann diese Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen und sogar tödlich verlaufen.
Vor allem ältere Menschen trifft der Ausbruch des Epstein Barr Virus besonders schwer. Denn zusätzlich kommt oft noch eine Lungenentzündung dazu, da die Betroffenen körperlich noch geschwächter werden und dadurch bettlägrig werden.

Lungenentzündung (Pneumonie):

Die bakterielle Lungenentzündung hat einen schnellen Krankheitsbeginn. Es beginnt mit einem trockenen Husten, später kann dann auch eitriges Sekret abgehustet werden. Viele Patienten bekommen schwer Luft, haben atemabhängige Brustschnerzen, Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenksschmerzen.

Durch die unzureichende Sauerstoffversorgung des Blutes, können auch Lippen und Nägel bläulich verfärbt sein. Die Patienten haben einen erhöhten Herzschlag sowie Atemfrequenz. Bei älteren Menschen zeigt sich eine Pneumonie, oft in Desorientiertheit und zunehmender Schwäche. Die Therapie bei einer durch Bakterien verursachte Lungenentzündung ist immer die Gabe von Antibiotika.

Wie wird der Epstein Barr Virus nachgewiesen?

Epstein Barr Virus und Pfeiffersches Drüsenfieber SymptomeErstens durch eine genaue Anamnese, bei der der Mediziner eine bakterielle Mandelentzündung ausschließen kann. Oft zeigt sich eine EBV Infektion aber auch durch längeranhaltende Müdigkeit und Schwächegefühl. Weiters weist im Blutbild, eine erhöhte Lymphozytenanzahl und oft auch eine Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen), auf eine Infektion mit dem Epstein Barr Virus hin. Man kann auch durch eine Blutabnahme, einen sogenannten Epstein Barr Virus -Schnelltest durchführen, der innerhalb kürzester Zeit die Ansteckung mit dem Virus nachweist. Weiters weist der Antikörper Anti-EA–IgG auf eine frische Infektion mi dem Epstein Barr Virus hin.

Durch den weiteren Nachweis von einigen Antikörpern, kann auch eine länger zurückliegende EBV Infektion, nachgewiesen werden.
“ Die Diagnosestellung des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist in der klinischen Praxis oft sehr schwierig, weil die Syptome, die von Fieber, Lymphknotenschwellung bis manchmal zu einem Hautausschlag reichen können, sehr unspezifisch sind. Das heißt, sie treten bei vielen Viruserkrankungen auf.“ Dr. med. Christop Spinner, Internist, Klinikum rechts der Isar, München
Da es eine Erkrankung, hervorgerufen durch einen Herpesvirus ist, hilft hier kein Antibiotikum oder ein sonst spezifisches Medikament.

Die Therapie dieser Erkrankung erfolgt deshalb symptomatisch, das heißt es werden die Symptome behandelt. Der Epstein Barr Virus bleibt, wie alle anderen Herpesviren auch, ein leben lang im Körper. Bei einem geschwächten Immunsystem kann dieser Virus jedoch reaktiviert werden und es kann immer wieder zum Ausbruch des Virus kommen.

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Was sind nun die Symptome des Epstein Barr Virus?

Das sogenannte Pfeiffersches Drüsenfieber oder auch Mononukleose bezeichnet, wird durch den Epstein Barr Virus ausgelöst. Der Name stammt von einem Kinderarzt, namens Emil Pfeiffer (1846-1921). Die Inkubationszeit dieser Infektionskrankheit ist bis zu fünfzig Tage oder auch oft schon nach acht bis einundzwanzig Tagen, nach der Ansteckung. Der genaue Zeitpunkt der Ansteckung ist jedoch sehr schwer zu eruieren. Das Auftreten dieser Erkrankung ist vermehrt im Herbst und im Frühjahr. Typische Anzeichen für die Infektion mit dem Virus sind:
• hohes Fieber
• länger anhaltende Halsschmerzen
• geschwollene Hals- und Nackenlymphknoten
• kloßige Stimme
• extreme Abgeschlagenheit und
Müdigkeit
• meistens vergrößerte Milz
• Scharlachähnlicher Hautausschlag
• Nachtschweiß
• vergrößerte Milz

In manchen Fällen tritt auch eine Vergrößerung der Leber und damit verbunden Anstieg der Leberwerte auf.
Die akuten Krankheitssymptome wie hohes Fieber und Halsschmerzen, klingen in den meisten Fällen, nach zwei bis drei Wochen ab.
Wichtig ist, dass sich die Betroffenen ausreichend Ruhe und Schlaf gönnen, da es lebensbedrohlich werden kann, wenn es durch zuviel Bewegung, zu einem Milzriss kommt. Aber auch eine Herzmuskelentzündung, eine Hirnhautenzündung, eine Nierenentzündung, eine Lungenentzündung oder Gelbsucht kann eine Komplikation des Pfeifferschen Drüsenfieber sein.

Bei diesen Nebenerkrankungen kommt meistens, wenn es sich um bakterielle Erkrankungen handelt, ein Antibiotikum als Therapie zum Einsatz. Bei Entzündungen im Gehirn, werden Kortikoide verabreicht. Dementsprechend länger ist dann auch der Krankheitsverlauf. Deshalb werden auch oft Jugendliche stationär aufgenommen, da es dort wahrscheinlicher ist, dass sie sich im Krankenhaus mehr schonen als in ihrem gewohnten Umfeld.

Herzmuskelentzündung (Myokarditis) als Komplikation bei einer Epstein Barr Virus-Infektion:

Fünfzig Prozent aller Herzmuskelentzündungen werden durch einen Virusinfekt ausgelöst. Die Betroffenen haben oft ein bis zwei Wochen vorher einen Infekt der Atemwege. Menschen mit einer Herzmuskelentzündung fühlen ein Schwächegefühl, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit und Gliederschmerzen. Die meisten haben auch Herzstolpern, -rasen, -klopfen oder -schmerzen. Eine virale Herzmuskelentzündung heilt meist problemlos aus. Um eine Herzmuskelentzündung zu vermeiden, ist es so wichtig bei einer EBV-Infektion, sich zu körperlich zu schonen.

Nierenentzündung (Nephritis) bei einer Infektion mit Epstein Barr Virus:

Um eine Nierenentzündung als Komplikation bei einer EBV-Infektion zu umgehen, ist es wichtig ausreichend zu trinken, um alle schädlichen Stoffe aus dem Körper zu spülen.

Vorgehensweise bei hohem FIEBER:

Mit den Anstieg der Körpertemperatur wehrt sich der Körper gegen diese Viren. Ab einer Körpertemperatur von 39°C sollte das Fieber gesenkt werden. Das Fieber beim Pfeifferschen Drüsenfieber hält oft zehn bis vierzehn Tage an. Fieber geht auch noch oft mit Kopfschmerzen, vermehrte Licht- und Lärmempfindlichkeit einher. Dies kann grundsätzlich durch fiebersenkende Medikamente mittels Tabletten, Infusionen oder Zäpfchen erfolgen.

Der Wirkstoff dieser Analgetika ist meist Paracetamol oder Ibuprofen. Zusätzlich ist es wichtig, dem Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen, damit die Giftstoffe aus dem Körper transportiert werden. Kräutertees wie Lindenblüten- oder Holunderblütentee oder stilles Mineralwasser eignet sich hier am Besten.
Zusätzlich kann man einen Wadenwickel machen. Hierfür befeuchten Sie zwei Leinentücher mit 30 Grad kaltem Wasser und legen diese jeweils auf die Waden, danach geben Sie ein bis zwei Lagen Baumwolltücher um die Waden. Bei zusätzlichen Kopfschmerzen kann ein feuchter Waschlappen auf die Stirn gelegt werden. Handtücher, Kleidung und Bettwäsche aufgrund des starken Schwitzens, öfters wechseln.
Dann halten Sie unbedingt Bettruhe ein und ernähren sich mit leichter Kost, wie Gemüse- oder Hühnersuppen, Vollkornprodukte, Obst und Gemüse oder Reis mit Gemüse.

Vorgehensweise bei HALSSCHMERZEN

Halsschmerzen werden mit starken Schluckbeschwerden sowie Heiserkeit begleitet. Um diese Symptome zu lindern, hilft hier auch viel zu trinken, vorallem Kräutees und stilles Mineralwasser. Das Benutzen eines Strohhalmes kann das Trinken bei starken Schluckbeschwerden lindern.
Das Gurgeln mit Salbei- oder Kamillentee ist auch sehr förderlich.
Auch das Gurgeln mit lauwarmen Salzwasser hat sich gegen Halsschmerzen bewährt. Hierfür rühren Sie einen bis zwei Teelöffel Salz in 250 ml lauwarmes Wasser und gurgeln damit Ihren Mund- und Rachenraum.

Sie können auch Halswickel zubereiten, indem Sie ein kleines Handtuch in kühlen bis lauwarmen (je nach Belieben) Wasser auswringen und dann auf den Hals legen, darüber geben Sie einen Wollschal oder ein größeres Handtuch aus Baumwolle.
Statt Wasser können Sie auch Quark oder Zitronenwasser verwenden.
Mundspülungen aus Huflattich, Spitzwegerich und Eibisch können auch die Schmerzen im Hals lindern.
Weiters ist wichtig auf rauchen und auf das Trinken von Alkohol während der Krankeitsphase, strikt zu unterlassen.

Wenn jemand das Pfeiffersche Drüsenfieber in Ihrem näheren Bekanntenkreis hat, ist es wichtig, jeglichen engeren Körperkontakt zu dieser Person zu vermeiden. Da der Hauptübertragungsweg des Virus, über den Mund erfolgt, sollte auf Küssen ganz verzichtet werden, um nicht auch angesteckt zu werden. Auf das Benützen einer gemeinsamen Zahnbürste, Besteck oder Trinkgläser, von einer betroffenen Person, ist unbedingt zu vermeiden. Eine Isolation der Betroffenen, ist jedoch nicht nötig.

Bei vergrößerter Milz oder Leber, sollte unbedingt mindestens drei Monate kein Sport gemacht werden, da es sonst zu Rissen in diesen Organen kommen kann und dies kann lebensbedrohlich werden.

Epstein Barr Virus Spätfolgen – Was ist zu tun

Nach neuesten Forschungen soll dieser Virus für 10℅ aller Krebsarten die Ursache sein. Dies sind vorallem Nasen-Rachen-Tumore, Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs) und auch das Burkitt-Lymphom. Auch beim Einsatz von bestimmten Zytostatika, die bei der Chemotherapie von Brusttumoren, verwendet werden, soll der Epstein Barr Virus, die Wirksamkeit herabsetzen. Fibroadenome der Brust, dies sind gutartige Tumore, stehen als Spätfolge einer Epstein Barr Virus Infektion, im Zusammenhang. Autoimmunerkrankungen wie die Mutiple Sklerose, die rheumatische Arthritis und dem Lupus erythematodes, sollen eine Spätfolge sein.

Deren Zusammenhang jedoch noch nicht eindeutig erforscht werden konnten. Viele Betroffene, die eine Epstein Barr Virus Infektion durchgemacht hatten, berichteten, dass sie noch sehr lange danach, an Müdigkeit und einem vermehrten Schlafbedürfnis gelitten hatten. Vorallem bei Leistungsportlern tritt der Epstein Barr Virus immer wieder auf, da der Körper sehr stark beansprucht wird und dies führt dazu, dass der Virus immer wieder reaktiviert wird.
Es kann auch noch zu einer chronischen EBV-Infektion kommen, wenn der Körper eine frische Infektion nicht ausheilen kann, kann es zu einem chronischen Verlauf kommen. Die Stärke der Symptome und auch welche Symptome auftreten, hängen von der Immunabwehr des Körpers ab. Zum chronischen Verlauf gehören:

  • Abgeschlagenheit
  • Fieber
  • Glieder- und Gelenksschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • chronisches Erschöpfungssyndrom
  • Depressionen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • innere Unruhe
  • Epilepsie

Diese Symptome können entweder dauerhaft sein oder in mehr oder weniger kurzen Abständen auftreten. Für die Betroffenen ist dies eine sehr starke Einschränkung der Lebensqualität und deshalb ist es hier sehr wichtig den eigenen Lebenswandel zu hinterfragen und sich viel Ruhe und Entspannung gönnen.

Kann ich mich gegen das Epstein Barr Virus schützen?

Wie für alle Herpesviren gibt es keine spezifischen Maßnahmen, um sich gegen das Epstein Barr Virus zu schützen. Es ist bislang kein Medikament oder Impfung am Markt. Da der Virus, bei geschwächten Immunsystem, in den Körper eindringen kann bzw. reaktiviert werden kann, ist es wichtig sein Immunsysten zu stärken.

Doch vorab was schwächt unser Immunsystem und lässt damit Viren in unserem Körper?
Eine ungesunde Lebensweise mit wenig Schlaf, ungesundem Essen, wenig körperlichen Ausgleich und auch viel Stress, führt auf Dauer zu einem geschwächten Immunsystem. Und dadurch ist der Mensch viel anfälliger für Infektionserkrankungen, wie das Pfeiffersche Drüsenfieber und auch für den Ausbruch einer Epstein Barr Virus -Infektion.

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Maßnahmen zur STÄRKUNG DES IMMUNSYSTEM:

Ein starkes Immunsystem schützt den Menschen, so dass keine Viren oder Bakterien, den Körper schwächen. Die Folge ist, dass es zu keiner Grippe oder sonstigen Erkrankung kommt. Deshalb ist es so wichtig, seinen Körper gut zu behandeln und sein Immunsystem zu stärken um gesund zu bleiben.
Am besten wird mit einer gesunden und ausgwogenen Ernährung begonnen. Hier eignen sich besonders:

– Gemüse – sehr vitsminreich sind Brokkoli, Grünkohl, Karotten, Tomaten, Spinat, Pilze, Knoblauch und Kohl.
Vor allem rote, gelbe, orangene und stark grüne Gemusesorten beinhalten reichlich Beta-Carotin, dieses regt die Produktion der weißen Blutkörperchen an und stärkt somit das Immunsystem.
Grünkohl ist der nährstoffreichste unter den Kohlsorten. da er extrem viel Vitamin C, Calcium und sekundäre Pflanzenstoffe beinhaltet. Die sekundären Pflanzenstoffe wirken gegen freie Radikale und wirken so antioxidativ.

Essen Sie das Gemüse roh oder nur kurz angedünstet, damit die wichtigen Nährstoffe durch zu viel Hitze nicht zerstört wird.

– Früchte – vor allem Zitronen, Orangen, Grapefruit, Guaven, Bananen, Kirschen, Johanisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und dunkle Weintrauben.

– Mandeln

Diese haben eine positive Wirkung auf den Cholesterinwert und wirken auf den Darm gleichermaßen wie Präbiotika. Diese sorgen für ein ausgeglichenes Verhältnis im Darm, indem sie den guten Darmbakterien Nahrung geben. Dies stärkt den Darm und somit das Immunsystem, da der Darm bekanntlich den größten Anteil an unserem Immunsystem hat. Essen Sie deshalb jeden Tag eine Handvoll dieser süßen Früchte.

– Gewürze – Ingwer, Zimt, Oregano, Kurkuma, Kümmel und Cayennepfeffer.
Verwenden Sie diese Gewürze für Ihre Speisen oder machen Sie daraus Tees (Außnahme ist hier der Cayennepfeffer). Krankheitserreger werden mit diesen Gewürzen optimal abgewehrt.

– Heilpflanzen – Echinacea, Ginseng, Sanddorn, Hagebutte, Gänseblümchen oder Löwenzahn.

Diese Heilpflanzen können Sie in Form von Tee nutzen oder diese in Kapselform einnehmen und so Ihr Immunsystem kräftigen.
Vor allem Vitamin C, welches reichlich in Sanddorn und in der Hagebutte enthalten ist, braucht unser Immunsystem um schädliche Erreger abzuwehren.
Weitere wichtige Spurenelemente zur Stärkung des Immunsystems sind Zink und Selen. Zink ist vor allem in Emmentaler, Austern und Kalbsleber enthalten.

Selen ist überwiegend in Fisch, Eiern und Sesam enthalten. Da für eine ausreichende Selenzufuhr, diese Lebensmittel in großen Mengen verzehrt werde müsste, eignet sich hier besser, mit Selen in Kapselform dem Körper zu versorgen. Verwenden Sie hochwertige pflanzliche Öle zum Kochen wie Leinöl, Hanföl, Oliven- oder Kokosöl. Achten Sie auf biologisch hergestellte Öle. Meiden Sie jegliche Fast-Food-Produkte, denn in denen sind reichlich Geschmacksverstärker, Zucker, Salz und andere künstlich hergestelle Inhaltsstoffe, industriell verarbeitet. Am besten ist es wenn Sie Ihre nährstoffreiche vitalisierende Kost selbst zubereiten.
Etliche Studien zeigen, dass übergewichtige Menschen ein deutlich höheres Risiko haben, eine Infektion zu bekommen, als normalgewichtige Menschen. Achten Sie Ihrer Gesundheit zu Liebe auf ein gesundes Normalgewicht.

Weiters ist wichtig ausreichend zu trinken.
Beginnen Sie den Tag mit einer Tasse warmen Wasser und fügen Sie hier den Saft einer frisch gepressten Zitrone. Unter Tags trinken Sie am besten Krautertees wie Brennesselblättertee oder grünem Tee. Auch Leitungswasser oder stilles Mineralwasser eignet sich hervorragend um den Körper mit Feuchtigkeit zu versorgen und um die Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Vermeiden Sie Getränke, die Zucker oder Kohlensäure enthalten. Raffinierter Zucker (Saccharose) wirkt sich sehr negativ auf unseren Körper aus und infolge dessen auch auf unser Immunsystem. Es gibt zu Zucker sehr gute, gesunde Alternativen und das wäre der Birkenzucker, der Ahornsirup, der Bienenhonig, der Agavensirup und auch der Zuckerrübensirup.

Dann bewegen Sie sich viel an der frischen Luft, am besten eignet sich ein lockerer Waldlauf oder Spaziergang im Wald. Dreißig Minuten täglich an Bewegung wäre optimal. Und versuchen Sie jeglichen negativen Stress aus Ihrem Leben zu verbannen. Zum Abbau von Stress, hin zu innerlicher Ausgeglichenheit helfen auch Entspannungstechniken wie Yoga, Qigong, Tai chi, progressives Muskeltraining nach Jacobson. Wenn Ihnen Saunabesuche oder Massagen gut tun für Ihre Entsoannung, machen Sie dies. Bauen Sie sich bewusst immer wieder Ruhepausen in Ihrem Alltag ein und schlafen Sie ausreichend. Im Idealfall acht Stunden pro Nacht.

Ein geöffnetes Fenster im Schlafzimmer, versorgt Sie mit genug Sauerstoff. Drehen Sie auch die Heizkörper ab und verdunkeln Sie die Fenster, bevor Sie zu Bett gehen, damit schaffen Sie ein gesundes Schlafklima. Nehmen Sie Medikamente nur ein, wenn es dafür gar keine Alternative gibt. Denn Analgetika, Antidepressiva, Antibiotika und Medikamente gegen Bluthochdruck reduzieren die Produktion von weißen Blutkörperchen und diese sind schließlich zur Immunabwehr da. Mit diesen Tipps stärken Sie Ihr Immunsystem und dadurch geben Sie dem Epstein Barr Virus weniger die Chance, reaktiviert zu werden.

Zum Schluss hier noch ein Ratgeber für Betroffene einer chronischen Epstein Barr Virus -Infektion:
http://www.pfeiffersches-druesenfieber-ebv.de
Hier gibt eine Expertin ausgesprochen wertvolle Tipps, wie Sie den Epstein Barr Virus wirkungsvoll in den Griff bekommen.