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Epstein Barr Virus Spätfolgen

Was ist das Epstein Barr Virus?

Epstein barr Virus SymptomeWas sind die Epstein Barr Virus Spätfolgen?

Das Epstein Barr Virus (abgekürzt EBV) hat seinen Namen von den beiden Entdeckern Michael Epstein und Yvonne Barr. Es handelt sich um ein nur den Menschen befallendes Virus aus der Gruppe der Herpesviren, daher stammt auch der ebenfalls gebräuchliche Name „Humanes-Herpes-Virus 4, (HHV 4)“. Das Virus verursacht das Pfeiffersche Drüsenfiebers, auch als Infektiöse Mononukleose bekannt.

 

Epstein Barr Virus Spätfolgen – Wie wird das Epstein-Barr-Virus übertragen?


In erster Linie erfolgt die Übertragung durch Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion. Beim Niesen und Husten, beim Küssen, durch den Speichel oder keimhaltiges Sekret der Atemwege können Kontaktpersonen angesteckt werden.

Ebenfalls möglich, aber seltener ist eine Übertragung durch Bluttransfusionen oder durch sexuelle Kontakte. 

 

Die Folgen der Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus?

Epstein Barr Virus SpätfolgenHäufig infizieren sich Betroffene schon im Kindesalter und dann treten in der Regel keinerlei Symptome auf. Das Immunsystem erkennt die Viren und hält sie in Schach.

Allerdings nisten sie sich latent in den B-Lymphozyten des Immunsystems ein und bei einer auftretenden erheblichen Immunschwächung können sie jederzeit wieder aktiv werden.

Die Durchseuchung der Menschheit mit dem Virus ist sehr hoch, geschätzte 95 Prozent aller Menschen tragen es in sich, die meisten völlig unbemerkt. Etwas anders sieht es aus, wenn die Infektion nicht in der Kindheit sondern im Erwachsenenalter erfolgt.

 

Dann bekommen etwa 40 bis 50 Prozent der Infizierten das Pfeiffersche Drüsenfieber.

 

Epstein Barr Virus Spätfolgen – Welche Symptome hat das Pfeiffersche Drüsenfieber?

Meist besteht das Krankheitsbild zuerst aus hohem Fieber, Rachenentzündung, Mandelentzündung und unangenehmen Mundgeruch. Möglich sind auch Ausschläge auf der Mundschleimhaut und eine belegte Zunge. Manchmal tritt eine Vergrößerung der Milz und der Leber oder Gelbsucht auf.

Seltene gefährliche Krankheitsverläufe können zu Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung oder Nierenbecken-Entzündung führen. Die Diagnose der Krankheit ist nicht einfach, die Behandlung erfolgt entsprechend den jeweiligen Symptomen. Allgemein ist das akute Pfeiffersche Drüsenfieber heute gut behandelbar.

Nur bei Patienten mit schwachem Immunsystem wie zum Beispiel Menschen, die ein fremdes Organ erhalten haben, HIV-Patienten oder Krebspatienten nach einer Chemotherapie besteht ein erhöhte Risiko auf einen schweren oder sogar letalen Verlauf.

 

Die Epstein Barr Virus Spätfolgen

Das EBVirus gehört zu einer Gruppe humaner Viren, die nach neueren Forschungen weltweit für etwa 10 Prozent aller Krebsarten mit verantwortlich sein sollen. So ergaben zum Beispiel medizinische Studien in Asien, dass eine EBV-Infektion bei einem signifikanten Teil von Patienten mit einem bösartigen Nasen-oder Kehlkopf-Tumor bestand.

Allerdings bedeutet das noch nicht, dass solche Tumore zu den Epstein Barr Virus Spätfolgen zählen, wahrscheinlich kommen verschiedene Faktoren zusammen. Auch beim Brustkrebs spielt das Virus vermutlich eine Rolle.

Es ist zwar kein eigentliches Brustkrebs-Virus aber es vermindert die Wirksamkeit von bestimmten Zystostatika, die gegen die Krebserkrankung eingesetzt werden. Auch gutartige Tumore der Brust, so genannte Fibroadenome stehen in einem gewissen Zusammenhang mit den Epstein Barr Virus Spätfolgen.

In letzter Zeit erhärtete sich der Verdacht, dass es darüber hinaus aber noch verschiedene andere Erkrankungen geben könnten, die zu den Epstein Barr Virus Spätfolgen gezählt werden müssen. Dazu gehören Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel die Multiple Sklerose, die rheumatische Arthritis und die Schmetterlingsflechte. Auch die Schlafkrankheit und das Chronische Erschöpfungssyndrom könnten Teil von Epstein Barr Virus Spätfolgen sein.

Allerdings ist der Zusammenhang noch nicht endgültig geklärt.Epstein barr Virus Symptome

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