Epstein Barr Virus – Hilfe für Betroffene einer EBV-Infektion

Epstein BarrAllgemein über Epstein Barr Virus

Das Epstein Barr Virus, kurz EBV genannt, ist der Erreger der infektiösen Mononukleose, also dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um starke Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie schlimme Schwellungen der Lymphknoten.

Epstein Barr wurde erstmals Mitte der 1960er Jahre von dem englischen Virologen Michael Epstein und seiner Mitarbeiterin Yvonne Barr beschrieben. Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird im Volksmund auch als Kusskrankheit, „kissing disease“, bezeichnet.

Epstein Barr – Wie wird dieser Virus übertragen?

Das Virus wird hauptsächlich durch eine Tröpfcheninfektion oder eine Kontaktinfektion auf andere Menschen übertragen.

Dies bedeutet, dass es überwiegend über den Speichel verbreitet werden kann – aus diesem Grund wird die Krankheit auch als Kusskrankheit bezeichnet. Desweiteren kann es durch eine Schmierinfektion weitergegeben werden.

Weitaus seltenere Übertragungsmöglichkeiten des Virus sind beispielsweise Transplantationen oder Bluttransfusionen; möglicherweise kann auch sexueller Kontakt mit einer infizierten Person zu dessen Übertragung führen.

Buch Tipp:

Epstein barr Virus Symptome

Epstein Barr – Wie äußern sich die Symptome

Die mannigfachen Symptome von Epstein Barr können bei Menschen in ganz unterschiedlichen Arten und Weisen auftreten. Eine erste Infektion mit diesem Virus tritt meistens im Kindheitsalter auf.

Im Jugend- oder Erwachsenenalter machen sich unspezifische, aber grippeähnliche Symptome bemerkbar. Die betroffenen Personen weisen eine deutlich erhöhte Körpertemperatur bis ungefähr 39,5° Grad Celsius auf. Darüber hinaus treten vermehrt Hals- und starke Gliederschmerzen auf.

Betroffene fühlen sich oft sehr müde, sind ausgelaugt und haben Bauchschmerzen.

Auch die Lymphknoten am Hals, seltener in den Achseln, schwellen stark an, sodass sich das Unwohlsein noch deutlicher bemerkbar macht. Schwindel und Konzentrationsmöglichkeiten sind eine weitere mögliche Folge der Ansteckung mit Epstein Barr.

Weniger verbreitete Symptome der infektiösen Krankheit sind Appetitlosigkeit, Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression, Schüttelfrost und Übelkeit sein. Diese spezifische Erkrankung schwächt den eignen Organismus deutlich. Der Virus kann sich von mehreren Tagen bis zu einigen Wochen hinziehen.

 

Was hilft gegen das Epstein Barr Virus?

Gegen das Epstein Barr Virus beziehungsweise die darauffolgende Erkrankung Pfeiffersches Drüsenfieber gibt es keine spezielle Therapie beziehungsweise keine deutlichen Medikamente, die helfen. Aus diesem Grund gilt es zuerst einmal, die körperlichen Beschwerden zu heilen.

Da es sich dabei vermehrt um eine starke Fieberkrankheit handelt, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr äußerst wichtig. Auch fiebersenkende Medikamente können bei der Behandlung von Epstein Barr eingesetzt werden, sofern sich die Krankheit über mehrere Tage oder Wochen hinziehen sollte.

 

Wenn das der Fall ist, sollte auch dringend ein Arzt aufgesucht werden, der die weitere Vorgehensweise mit dem Patienten bespricht. Für betroffene Personen ist vor allem Ruhe, insbesondere Bettruhe, eine Notwendigkeit, da sich der Körper so am besten von der Erkrankung erholen kann. 

 

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Darüber hinaus schlägt es nützliche Behandlungsmaßnahmen gegen die Erkrankung vor. Der Ratgeber ist ein guter Begleiter durch die Zeit der Virus-Erkrankung und bietet Leidenden einen praktische Hilfestellungen bei offenen Fragen.

 

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