Epstein Barr Virus verursacht Pfeiffersches Drüsenfieber und meist auch andere Krankheiten

Die Erkenntnis, über die Wahrheit und Ursache von Krankheiten, ist die halbe Miete, im Kampf für die Gesundheit. Hinter vielen “mysteriösen” Krankheiten, von denen die Ursache noch nicht entdeckt wurde, wie z.B. rheumatoide Arthritis, Hashimoto, Multiple Sklerose oder Schilddrüsenprobleme, steckt voraussichtlich das so genannte Epstein Barr Virus. 95 % bis 98 % der Bevölkerung trägt dieses Virus in sich und kann somit auch Überträger davon sein. 

Was ist Epstein Barr Virus?

Um das Epstein Barr Virus zu verstehen, müssen wir zurück ins Jahr 1890. Zum damaligen Zeitpunkt ist das EBV Virus ein ganz harmloses Virus der Herpesfamilie. Im Laufe der Jahre wurde es aber, aufgrund zahlreicher Antibiotika-Experimenten, zur Entwicklung von Penicillin, und die immer häufigere und stärkere Verwendung von Herbiziden und Pestiziden, verändert.

Das EBV Virus wurde dabei immer aggressiver. Die Konsequenzen der Industrialisierung trugen maßgeblich dazu bei. Durch diese nun aggressivere Form, kann sich das Virus von Schwermetallen, wie z.B. Arsen und Blei, ernähren.

Diese Schwermetalle finden sich heutzutage überall in unseren Lebensmitteln. Durch das Essen dieser Lebensmitteln, reichern sich diese Schwermetalle dann in unseren Körpern an.

Arsen und Blei reichern sich so vor allem in unserer Schilddrüse an, wodurch sich das Epstein Barr Virus auch gerne dort einnistet. In der Schilddrüse hat es nun optimale Bedingungen, um sich zu vermehren, und löst hier dann z.B. Hashimoto thyreoiditis aus.

Diese Erkrankung wurde erstmals 1912 beschrieben. Hier tritt also der zeitliche Zusammenhang sehr deutlich hervor. Seit 1964 wird das Epstein Barr Virus erforscht, wobei man immer noch nicht weiß, woher dieses Virus kommt und seit wann es so verbreitet ist. 

Das unterschätzte Epstein Barr Virus: Was tun bei einer chronischen EBV-Infektion?
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Wie bekommt man Epstein Barr Virus?

Epstein Barr Virus Ansteckung durch küssen

Nun stellt sich aber die Frage, wie dieses Virus denn überhaupt übertragen wird. Das EBV Virus kann einerseits bereits über das Blut weitergegeben werden. So kann z.B. eine Mutter während der Schwangerschaft ihr Kind infizieren.

Andererseits wird das Epstein Barr Virus auch über andere Körperflüssigkeiten übertragen, wie beispielsweise beim Geschlechtsverkehr oder sogar beim Küssen. Dadurch wird die Erkrankung im englischen Sprachraum auch als [i]kissing desease[/i], also Kusskrankheit, bezeichnet.

Die Viren dringen dann über den Rachenraum in den Körper ein und verbreiten sich auf der Nasen- und Mundschleimhaut. Die Viren überleben außerhalb des Körpers, abhängig vom Feuchtigkeitsmillieu, ein bis drei Tage. 

Die 4 Phasen der Epstein Barr Virus Infektion

Aber was passiert, sobald man das Virus in sich trägt?

Es kommt nach der EBV Infektion zu mehreren Phasen. Damit du diese Phasen nun verstehst, machen wir einen kurzen Ausflug in das Immunsystem, also das Abwehrsystem, unseres Körpers.

Ob du am Computer arbeitest, Sport treibst oder nur gemütlich eine DVD guckst, dein Immunsystem arbeitet 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Wir sind ständig Millionen von Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen ausgesetzt.

Damit diese uns nicht schaden, braucht unser Körper einen starken Schutzmechanismus. Dabei gibt es zwei Arten des Immunsystems – das angeborene (z.B. Haut, Schleimhäute, Niesreflex, Husten oder Magensäure) und das erworbene Immunsystem, das erst durch den Kontakt mit einem Erreger aktiv wird.

Beide Teile sind eng miteinander verbunden und schützen unseren Körper gemeinsam vor unerwünschten Eindringlingen. Das erworbene Immunsystem besteht hierbei aus so genannten weißen Blutzellen, auch Lymphozyten genannt.

Dabei gibt es verschiedene Arten, die wiederum eine spezielle Aufgabe haben. Je nachdem, um welchen Erreger es sich handelt, werden unterschiedliche Zellen des Immunsystems aktiviert, die gezielt gegen diesen vorgehen können. 

So gibt es einerseits die T-Zelle, die man auch als Wächterzelle bezeichnet. Sie steht sozusagen wie ein Türsteher am Eingang und überwacht, wer alles in den Körper kommt.

Kommt ein Eindringling, krallt sich die T-Zelle diesen und rast dann ganz schnell zur so genannten B-Zelle. Sie ist eine Killerzelle, die einerseits passende Antikörper gegen die Eindringlinge herstellt. Mit den hergestellten Antikörpern werden nun die Eindringlinge markiert. Die Makrophagen, die ebenfalls in unserem Blut umherschwirren, erkennen diese markierten Erreger und fressen sie letztendlich auf. 

Phase 1

Kommt nun aber ein Epstein Barr Virus in unseren Körper, manipuliert es unser Immunsystem. Angefangen mit der Phase 1 befällt der Virus nun die B-Zellen, also die Killerzellen unseres Körpers, die die Antikörper produzieren.

Dadurch bringt das EB Virus diese Zellen dazu, sich stark zu vermehren, damit diese immer mehr Viren produzieren. Außerdem hindert das Virus die B-Zellen daran, die Eindringlinge mit Antikörpern zu markieren und für unser Immunsystem erkennbar zu machen.

Eine EBV Infektion mit dem Erreger beginnt meist schon als Kind. Meist kommt es erst gar nicht zu einem Ausbrauch der Erkrankung. Die Erreger vermehren sich nur heimlich. Dies kann einige Monate bis sogar einige Jahre lang dauern und kann durch Stress oder körperliche Belastungen beschleunigt werden. Aber auch ein zu wenig Zink oder B-Vitamine können schneller zu einem Übergang in die Phase 2 führen.

Phase 2

Befindet man sich dann in der Phase 2, bekommt man Pfeiffersches Drüsenfieber. In dieser Phase kann man am ehesten jemand anderen anstecken. Erst in dieser Phase kommt es zu einer Immunantwort und Makrophagen begeben sich auf die Jagd nach dem Epstein Barr Virus.

Wie der Name Drüsenfieber schon sagt, befällt das Virus nun hauptsächlich Lymphdrüsen und andere lymphatische Organe, dazu gehören u. a. die Leber und die Milz. Die Krankheit kann nun wenige Wochen bis mehrere Monaten andauern.

Tritt die Krankheit im Erwachsenenalter auf, kann sie jedoch auch verwechselt werden. Z. B. Chronic Fatigue Syndrome oder Fibromyalgie weisen ähnlich Symptome auf.

Phase 3

Zwingend muss es jedoch nicht zu Symptomen, beim Ausbruch von Pfeiffersches Drüsenfieber, kommen. Warum einige Erkrankte monatelang unter dem Pfeifferschen Drüsenfieber leiden und andere es kaum bemerken, ist noch nicht geklärt.

Da der Körper aber in Phase 2 Antikörper gegen das Virus gebildet hat, kann man diese, in Phase 3, dann auch tatsächlich nachweisen. In dieser Phase zeigt das Virus aber keine Symptome und zieht sich wieder zurück.

Es geht also wieder in die lymphatischen Organe und die B-Zellen. Es wartet hier auf eine neue Möglichkeit zum Ausbruch. Da B-Zellen sehr lange überleben, kann diese Phase auch viele Jahre andauern.

Phase 4

In der Phase 4, der so genannten lytischen Phase, tritt das Virus wieder hervor. Dabei werden nun Zellen in hohem Maße infiziert und abgetötet. Dieses Abtöten wird auch “Lyse” genannt, wodurch diese Phase auch ihren Namen hat. Dabei breitet sich das Epstein Barr Virus überall im Körper aus.

Damit es zum Ausbruch dieser Phase kommt, reicht Stress aus. Hat man aber auch eine traumatische Situation oder eine schwerere Krankheit hinter sich oder man hat Immunsuppresiva eingenommen, kann es zu Phase 4 kommen.

Das Schlimme an dieser Phase ist, dass das Virus nicht nur in Leber und Milz bleibt, sondern auch auf andere Organe übergeht. Das Virus kann aber auch das zentrale Nervensystem mit Rückenmark, sowie das Bindegewebe angreifen. Selten ist auch die Haut davon befallen. So kommt es in dieser Phase zum Auftreten von “geheimnisvollen” Krankheiten, deren Ursache noch unklar ist, wie z.B. Autoimmunerkrankungen, Krebs oder Schilddrüsenerkrankungen

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Wie kann man Epstein Barr Virus nachweisen?

Wie bereits erwähnt ist das Epstein Barr Virus erst ab Phase 3 wirklich nachweisbar. Also relativ spät. Auch wenn man akut an einem Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt ist, sind die Antikörper erst nach dem Überstehen der Krankheit nachweisbar.

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Erst wenn sich das Virus wieder in die lymphatischen Organe zurückgezogen hat, kann man nachweisen, dass man an dem Epstein Barr Virus erkrankt ist und das Virus somit in sich trägt. Aber auch wenn man die Antikörper nachweisen könnte, die Schnelltest gegen das Virus sind bis heute sehr ungenau.

Neben dem Nachweis von Antikörpern im Blut, sind erste Hinweise für eine Infektion, eine Erhöhung der Lymphozytenwerte und der Leberwerte in einem großen Blutbild. Außerdem sieht man unter dem Mikroskop atypische Lymphozyten mit einem größeren Zellkern und einer größeren

Einbuchtung auf deren Außenhülle. Aber wie bereits erwähnt, steckt die Diagnostik hier noch in den Kinderschuhen. Das Virus ist ein gut darin, sich zu verstecken, sowohl vor dem Immunzellen des Körpers, als auch vor den Laboranten. 

Was macht das Epstein Barr Virus?

Eine Infektion mit einem Epstein Barr Virus dauert lebenslang an. Hat man ihn erst einmal, wird man ihn auch nicht wieder los. Angefangen mit Pfeiffersches Drüsenfieber, kann das Virus auch einige Spätfolgen mit sich bringen.

Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Hat man sich mit dem Epstein Barr Virus infiziert, kann es, wie oben bereits beschrieben, zum Ausbruch eines Pfeifferschen Drüsenfiebers kommen. Die Zeit, zwischen der Ansteckung mit dem Virus und dem Ausbruch der Krankheit, kann erheblich schwanken.

Bei Kindern dauert die Inkubationszeit ungefähr zehn Tage, bis die ersten Symptome auftreten. Bei Erwachsenen vergehen zwischen 30 und 50 Tage. 

Das Krankheitsbild ist meistens mild und wird selten gefährlich. Die Infektion beginnt oftmals mit Symptomen eines grippalen Infekts. D.h. der Erkrankte leidet unter

  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Schnupfen
  • Husten
  • Augentränen
  • Halsschmerzen

Weiterhin kommt z.T. hohes Fieber, Lymphknotenschwellung am Hals und Nacken, eine Mandelentzündung und eine Hals- und Rachenentzündung hinzu.

Es bilden sich außerdem grau-weiße Beläge im Bereich der Mandeln. Wenige haben auch einen Hautauschlag. Unter Umständen kommt es zur Anschwellung der Leber und der Milz. 

Mit zunehmendem Alter, geht die Krankheit mit schlimmeren Symptomen einher. Während Kinder die Krankheit nahezu ohne Symptome durchlaufen, sodass man sie mit einer normalen Erkältung verwechseln kann, ist sie bei Erwachsenen teilweise mit sehr schwer ausgeprägten Symptomen verbunden, die über eine längere Zeit anhalten.

Aber, wie bereits erwähnt, verläuft das Pfeiffersche Drüsenfieber meist unkompliziert. Gefährlich wird es, wenn, aufgrund einer zu großen Reaktion des Immunsystems auf das Virus, die Rachenschleimhaut so stark anschwillt, dass es die Atmung behindert. Außerdem kann es aufgrund einer zu stark geschwollenen Milz zu einem Milzriss kommen.

Wenn das Virus auch die Leber befällt, kann eine Leberentzündung (Hepatitis) hervorgerufen werden. Bei einer starken Symptomatik kann weiterhin das zentrale Nervensystem betroffen sein. Dadurch kann es zu Lähmungen im Kopfbereich kommen, die ebenfalls die Atmung bedrohen können. Außerdem können sich so die Rückenmarkshäute und die Hirnhaut entzünden. 

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Spätfolgen einer Infektion mit dem Epstein Barr Virus

Das Epstein Barr Virus wird mit einer ganzen Reihe von Krankheiten, sowie auch Krebs- und Autoimmunerkrankungen, in Verbindung gebracht. Darunter fallen z.B.

oder bestimmte Krebsarten. 

Wer sich auch bereits näher mit dem Epstein Barr Virus beschäftigt hat, erkennt die Zusammenhänge zwischen dem Virus und verschiedenen Autoimmunerkrankungen. So befällt der Virus, wie oben beschrieben, die B-Zellen des Immunsystems. Dadurch funktionieren die B-Zellen des Körpers nicht mehr einwandfrei und das Virus verhindert somit die Produktion von Antikörpern.

Aufgrund dessen, kann es auch zu einer Falscherkennung körpereigener Antigene kommen. Das Immunsystem erkennt körpereigene Zellen somit als Feind und produziert Autoantikörper dagegen.

Außerdem ist das Epstein Barr Virus ein Meister darin, sich vor dem Immunsystem zu verstecken. In Phase 4 versteckt es sich in bestimmtem Gewebe oder in Organen des gesamten Körpers. Daher richten sich die Immunzellen direkt gegen die erkrankten Zellen des infizierten Gewebes.

Da sie anders nicht gegen das Virus ankommen, wollen sie dadurch das Epstein Barr Virus los werden.

Wenn sich das Virus nun auch im Bindegewebe festlagert, kommt es zu einem erheblichen Verfall der Zellen. Dabei werden die Zellinhalte im umliegenden Gewebe verteilt und das Virus kann sich ausbreiten. Deshalb greifen Autoantikörper auch zellinnere Bestandteile an.

Die Forschung ist jedoch, was das Epstein Barr Virus und dessen Folgen betrifft, noch nicht sehr weit. Dies liegt natürlich auch daran, dass das Virus schwer zu untersuchen ist und sich, wie bereits erwähnt, gerne unbemerkt in Zellen versteckt.

Was kann man gegen das Epstein Barr Virus machen?

Da man das Virus, wenn man es sich einmal eingefangen hat, ein Leben lang in sich trägt, ist das Ziel einer Behandlung, eine Immunstärkung des Erkrankten. Das Problem ist nämlich nicht der Epstein Barr Virus, sondern vielmehr das geschwächte Immunsystem und das “Millieu” in dem sich der Virus befindet. 

Bekämpfung aus Schulmedizinischer Sicht

Es gibt bis heute keinen Impfstoff der eine Infektion mit dem Epstein Barr Virus verhindern könnte. Außerdem gibt es auch keine Medikamente, die die Infektion mit dem Virus heilen könnten.

Ärzte behandeln daher bei einem Ausbruch der Erkrankung auch nur die Symptome mit Medikamenten zur Linderung von Schmerzen und Beschwerden. Da es sich bei dem Erreger um einen Virus handelt, können auch keine Antibiotika gegeben, da diese nur bei Bakterien wirken.

Im Normalfall wird den Patienten einfach Bettruhe verschrieben. Sie sollen die Krankheit so ausheilen und abwarten, bis das Virus innerhalb einiger Wochen von selbst geht. 

Bekämpfung durch Prävention

Erst einmal ist Vorbeugung eines der wichtigsten Dinge, um sich gegen das Epstein Barr Virus zu schützen. Das Virus ist sehr ansteckend, daher sollte jeder, der erkrankt ist, von der Arbeit oder der Schule zu Hause bleiben und am besten das Bett hüten, bis er wieder gesund ist.

Das EB Virus kann am besten auf fechten Objekten, wie beispielsweise Zahnbürsten, eine längere Zeit überleben. Küsse oder Geschlechtsverkehr sollten ebenfalls mit einer infizierten Person vermieden werden.

Gründliches Händewaschen nach dem Benutzen von öffentlichen Badezimmern versteht sich von selbst. Außerdem sollte generell Stress im Alltag vermieden werden. Es sollte nach einer Möglichkeit gesucht werden, Stress abzubauen und zu bewältigen. Ein guter Tag- und Nacht-Rhythmus beeinflusst zudem sehr stark das Immunsystem.

Bekämpfung durch Ernährung

Weiterhin ist gesunde, nährstoffreiche Ernährung, ohne Zucker, wichtig. Heilnahrung ist hierbei alles, was das Virus bekämpft und ihm seine Lebensbedingungen erschwert. Die Nahrung soll betroffene Organsysteme unterstützen.

Wichtig ist hierbei die Qualität der Nahrung. Die Lebensmittel sollten möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Am besten ist es, wenn sie lokal oder noch besser vom eigenen Garten kommen.

Es sollte zudem auch Obst bzw. Trockenobst verzehrt werden. Einige Ernährungskonzepte raten zwar von Obst ab, doch sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Mit ihnen decken wir uns mit Vitalstoffen, Anti-Oxydantien und “gutem” Zucker ab. Diese Dinge sind besonders wichtig für unsere Leber und unser Gehirn. Nur so können wir optimal funktionieren.

Lebensmittel die helfen sind z.B. wilde Blaubeeren und Heidelbeeren, Sellerie, Sprossen, Spargel, Spinat, Aprikosen, Nüsse, Zitronen oder Zwiebeln. Außerdem können auch verschiedene Kräuter, wie Kurkuma, Basilikum, Koriander, Petersilie, Ingwer, Fenchelsamen oder Thymian das Immunsystem unterstützen. Aber auch verschiedene Algen wie Spirulina liefern eine große Vielfalt an Vitalstoffen.

Weil die Qualität eins wertvoller Pflanzen besonders wegen der Gentechnik nicht mehr sichergestellt werden kann, sollten Mais, Raps, Weizen oder Sojaprodukte vermieden werden. Außerdem sind Milchprodukte, Eier und glutenhalte Getreide bzw. naturidentische und künstliche Aromen zu vermeiden. Diese wirken sich ungünstig auf unsere

Gesundheit aus, da sie Entzündungen bzw. pathogene Erreger fördern können.
Umso höher die Lebensmittel in der Nahrungskette stehen, desto potentiell belasteter sind diese. So sollte die Ernährung überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln bestehen.

 
 
 
 

Was sind nun die Symptome des Epstein Barr Virus?

Das sogenannte Pfeiffersches Drüsenfieber oder auch Mononukleose bezeichnet, wird durch den Epstein Barr Virus ausgelöst. Der Name stammt von einem Kinderarzt, namens Emil Pfeiffer (1846-1921). Die Inkubationszeit dieser Infektionskrankheit ist bis zu fünfzig Tage oder auch oft schon nach acht bis einundzwanzig Tagen, nach der Ansteckung.

Der genaue Zeitpunkt der Ansteckung ist jedoch sehr schwer zu eruieren. Das Auftreten dieser Erkrankung ist vermehrt im Herbst und im Frühjahr. Typische Anzeichen für die Infektion mit dem Virus sind:

  • länger anhaltende Halsschmerzen
  • geschwollene Hals- und Nackenlymphknoten
  • kloßige Stimme
  • extreme Abgeschlagenheit und
  • Müdigkeit
  • meistens vergrößerte Milz
  • Scharlachähnlicher Hautausschlag
  • Nachtschweiß
  • vergrößerte Milz
  • hohes Fieber

In manchen Fällen tritt auch eine Vergrößerung der Leber und damit verbunden Anstieg der Leberwerte auf.
Die akuten Krankheitssymptome wie hohes Fieber und Halsschmerzen, klingen in den meisten Fällen, nach zwei bis drei Wochen ab.
Wichtig ist, dass sich die Betroffenen ausreichend Ruhe und Schlaf gönnen, da es lebensbedrohlich werden kann, wenn es durch zuviel Bewegung, zu einem Milzriss kommt. Aber auch eine Herzmuskelentzündung, eine Hirnhautenzündung, eine Nierenentzündung, eine Lungenentzündung oder Gelbsucht kann eine Komplikation des Pfeifferschen Drüsenfieber sein.

Bei diesen Nebenerkrankungen kommt meistens, wenn es sich um bakterielle Erkrankungen handelt, ein Antibiotikum als Therapie zum Einsatz. Bei Entzündungen im Gehirn, werden Kortikoide verabreicht. Dementsprechend länger ist dann auch der Krankheitsverlauf. Deshalb werden auch oft Jugendliche stationär aufgenommen, da es dort wahrscheinlicher ist, dass sie sich im Krankenhaus mehr schonen als in ihrem gewohnten Umfeld.

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Herzmuskelentzündung (Myokarditis) als Komplikation bei einer Epstein Barr Virus-Infektion:

Fünfzig Prozent aller Herzmuskelentzündungen werden durch einen Virusinfekt ausgelöst. Die Betroffenen haben oft ein bis zwei Wochen vorher einen Infekt der Atemwege. Menschen mit einer Herzmuskelentzündung fühlen ein Schwächegefühl, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit und Gliederschmerzen.

Die meisten haben auch Herzstolpern, -rasen, -klopfen oder -schmerzen. Eine virale Herzmuskelentzündung heilt meist problemlos aus. Um eine Herzmuskelentzündung zu vermeiden, ist es so wichtig bei einer EBV-Infektion, sich zu körperlich zu schonen.

Nierenentzündung (Nephritis) bei einer Infektion mit Epstein Barr Virus:

Um eine Nierenentzündung als Komplikation bei einer EBV-Infektion zu umgehen, ist es wichtig ausreichend zu trinken, um alle schädlichen Stoffe aus dem Körper zu spülen.

Vorgehensweise bei hohem FIEBER:

Mit den Anstieg der Körpertemperatur wehrt sich der Körper gegen diese Viren. Ab einer Körpertemperatur von 39°C sollte das Fieber gesenkt werden. Das Fieber beim Pfeifferschen Drüsenfieber hält oft zehn bis vierzehn Tage an.

Fieber geht auch noch oft mit Kopfschmerzen, vermehrte Licht- und Lärmempfindlichkeit einher. Dies kann grundsätzlich durch fiebersenkende Medikamente mittels Tabletten, Infusionen oder Zäpfchen erfolgen.

Der Wirkstoff dieser Analgetika ist meist Paracetamol oder Ibuprofen. Zusätzlich ist es wichtig, dem Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen, damit die Giftstoffe aus dem Körper transportiert werden. Kräutertees wie Lindenblüten- oder Holunderblütentee oder stilles Mineralwasser eignet sich hier am Besten.

Zusätzlich kann man einen Wadenwickel machen. Hierfür befeuchten Sie zwei Leinentücher mit 30 Grad kaltem Wasser und legen diese jeweils auf die Waden, danach geben Sie ein bis zwei Lagen Baumwolltücher um die Waden.

Bei zusätzlichen Kopfschmerzen kann ein feuchter Waschlappen auf die Stirn gelegt werden. Handtücher, Kleidung und Bettwäsche aufgrund des starken Schwitzens, öfters wechseln.

Dann halten Sie unbedingt Bettruhe ein und ernähren sich mit leichter Kost, wie Gemüse- oder Hühnersuppen, Vollkornprodukte, Obst und Gemüse oder Reis mit Gemüse.

Vorgehensweise bei HALSSCHMERZEN

Halsschmerzen werden mit starken Schluckbeschwerden sowie Heiserkeit begleitet. Um diese Symptome zu lindern, hilft hier auch viel zu trinken, vorallem Kräutees und stilles Mineralwasser.

Das Benutzen eines Strohhalmes kann das Trinken bei starken Schluckbeschwerden lindern.
Das Gurgeln mit Salbei- oder Kamillentee ist auch sehr förderlich.

Auch das Gurgeln mit lauwarmen Salzwasser hat sich gegen Halsschmerzen bewährt. Hierfür rühren Sie einen bis zwei Teelöffel Salz in 250 ml lauwarmes Wasser und gurgeln damit Ihren Mund- und Rachenraum.

Sie können auch Halswickel zubereiten, indem Sie ein kleines Handtuch in kühlen bis lauwarmen (je nach Belieben) Wasser auswringen und dann auf den Hals legen, darüber geben Sie einen Wollschal oder ein größeres Handtuch aus Baumwolle.

Statt Wasser können Sie auch Quark oder Zitronenwasser verwenden.

Mundspülungen aus Huflattich, Spitzwegerich und Eibisch können auch die Schmerzen im Hals lindern.
Weiters ist wichtig auf rauchen und auf das Trinken von Alkohol während der Krankeitsphase, strikt zu unterlassen.

Wenn jemand das Pfeiffersche Drüsenfieber in Ihrem näheren Bekanntenkreis hat, ist es wichtig, jeglichen engeren Körperkontakt zu dieser Person zu vermeiden. Da der Hauptübertragungsweg des Virus, über den Mund erfolgt, sollte auf Küssen ganz verzichtet werden, um nicht auch angesteckt zu werden.

Auf das Benützen einer gemeinsamen Zahnbürste, Besteck oder Trinkgläser, von einer betroffenen Person, ist unbedingt zu vermeiden. Eine Isolation der Betroffenen, ist jedoch nicht nötig.

Bei vergrößerter Milz oder Leber, sollte unbedingt mindestens drei Monate kein Sport gemacht werden, da es sonst zu Rissen in diesen Organen kommen kann und dies kann lebensbedrohlich werden.

Epstein Barr Virus Spätfolgen – Was ist zu tun

Nach neuesten Forschungen soll dieser Virus für 10℅ aller Krebsarten die Ursache sein. Dies sind vorallem Nasen-Rachen-Tumore, Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs) und auch das Burkitt-Lymphom.

Auch beim Einsatz von bestimmten Zytostatika, die bei der Chemotherapie von Brusttumoren, verwendet werden, soll der Epstein Barr Virus, die Wirksamkeit herabsetzen. Fibroadenome der Brust, dies sind gutartige Tumore, stehen als Spätfolge einer Epstein Barr Virus Infektion, im Zusammenhang. Autoimmunerkrankungen wie die Mutiple Sklerose, die rheumatische Arthritis und dem Lupus erythematodes, sollen eine Spätfolge sein.

Deren Zusammenhang jedoch noch nicht eindeutig erforscht werden konnten. Viele Betroffene, die eine Epstein Barr Virus Infektion durchgemacht hatten, berichteten, dass sie noch sehr lange danach, an Müdigkeit und einem vermehrten Schlafbedürfnis gelitten hatten. Vorallem bei Leistungsportlern tritt der Epstein Barr Virus immer wieder auf, da der Körper sehr stark beansprucht wird und dies führt dazu, dass der Virus immer wieder reaktiviert wird.

Es kann auch noch zu einer chronischen EBV-Infektion kommen, wenn der Körper eine frische Infektion nicht ausheilen kann, kann es zu einem chronischen Verlauf kommen. Die Stärke der Symptome und auch welche Symptome auftreten, hängen von der Immunabwehr des Körpers ab. Zum chronischen Verlauf gehören:

  • Abgeschlagenheit
  • Fieber
  • Glieder- und Gelenksschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • chronisches Erschöpfungssyndrom
  • Depressionen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • innere Unruhe
  • Epilepsie

Diese Symptome können entweder dauerhaft sein oder in mehr oder weniger kurzen Abständen auftreten. Für die Betroffenen ist dies eine sehr starke Einschränkung der Lebensqualität und deshalb ist es hier sehr wichtig den eigenen Lebenswandel zu hinterfragen und sich viel Ruhe und Entspannung gönnen.

Kann ich mich gegen das Epstein Barr Virus schützen?

Wie für alle Herpesviren gibt es keine spezifischen Maßnahmen, um sich gegen das Epstein Barr Virus zu schützen. Es ist bislang kein Medikament oder Impfung am Markt. Da der Virus, bei geschwächten Immunsystem, in den Körper eindringen kann bzw. reaktiviert werden kann, ist es wichtig sein Immunsysten zu stärken.

Epstein barr Virus SymptomeDoch vorab was schwächt unser Immunsystem und lässt damit Viren in unserem Körper?

Eine ungesunde Lebensweise mit wenig Schlaf, ungesundem Essen, wenig körperlichen Ausgleich und auch viel Stress, führt auf Dauer zu einem geschwächten Immunsystem. Und dadurch ist der Mensch viel anfälliger für Infektionserkrankungen, wie das Pfeiffersche Drüsenfieber und auch für den Ausbruch einer Epstein Barr Virus -Infektion.

 

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Maßnahmen zur STÄRKUNG DES IMMUNSYSTEM:

Ein starkes Immunsystem schützt den Menschen, so dass keine Viren oder Bakterien, den Körper schwächen. Die Folge ist, dass es zu keiner Grippe oder sonstigen Erkrankung kommt. Deshalb ist es so wichtig, seinen Körper gut zu behandeln und sein Immunsystem zu stärken um gesund zu bleiben.
Am besten wird mit einer gesunden und ausgwogenen Ernährung begonnen. Hier eignen sich besonders:

– Gemüse – sehr vitsminreich sind Brokkoli, Grünkohl, Karotten, Tomaten, Spinat, Pilze, Knoblauch und Kohl.
Vor allem rote, gelbe, orangene und stark grüne Gemusesorten beinhalten reichlich Beta-Carotin, dieses regt die Produktion der weißen Blutkörperchen an und stärkt somit das Immunsystem.
Grünkohl ist der nährstoffreichste unter den Kohlsorten. da er extrem viel Vitamin C, Calcium und sekundäre Pflanzenstoffe beinhaltet. Die sekundären Pflanzenstoffe wirken gegen freie Radikale und wirken so antioxidativ.

Essen Sie das Gemüse roh oder nur kurz angedünstet, damit die wichtigen Nährstoffe durch zu viel Hitze nicht zerstört wird.

– Früchte – vor allem Zitronen, Orangen, Grapefruit, Guaven, Bananen, Kirschen, Johanisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und dunkle Weintrauben.

– Mandeln

Diese haben eine positive Wirkung auf den Cholesterinwert und wirken auf den Darm gleichermaßen wie Präbiotika. Diese sorgen für ein ausgeglichenes Verhältnis im Darm, indem sie den guten Darmbakterien Nahrung geben. Dies stärkt den Darm und somit das Immunsystem, da der Darm bekanntlich den größten Anteil an unserem Immunsystem hat. Essen Sie deshalb jeden Tag eine Handvoll dieser süßen Früchte.

– Gewürze – Ingwer, Zimt, Oregano, Kurkuma, Kümmel und Cayennepfeffer.
Verwenden Sie diese Gewürze für Ihre Speisen oder machen Sie daraus Tees (Außnahme ist hier der Cayennepfeffer). Krankheitserreger werden mit diesen Gewürzen optimal abgewehrt.

– Heilpflanzen – Echinacea, Ginseng, Sanddorn, Hagebutte, Gänseblümchen oder Löwenzahn.

Diese Heilpflanzen können Sie in Form von Tee nutzen oder diese in Kapselform einnehmen und so Ihr Immunsystem kräftigen.
Vor allem Vitamin C, welches reichlich in Sanddorn und in der Hagebutte enthalten ist, braucht unser Immunsystem um schädliche Erreger abzuwehren.
Weitere wichtige Spurenelemente zur Stärkung des Immunsystems sind Zink und Selen. Zink ist vor allem in Emmentaler, Austern und Kalbsleber enthalten.

Selen ist überwiegend in Fisch, Eiern und Sesam enthalten. Da für eine ausreichende Selenzufuhr, diese Lebensmittel in großen Mengen verzehrt werde müsste, eignet sich hier besser, mit Selen in Kapselform dem Körper zu versorgen. Verwenden Sie hochwertige pflanzliche Öle zum Kochen wie Leinöl, Hanföl, Oliven- oder Kokosöl. Achten Sie auf biologisch hergestellte Öle. Meiden Sie jegliche Fast-Food-Produkte, denn in denen sind reichlich Geschmacksverstärker, Zucker, Salz und andere künstlich hergestelle Inhaltsstoffe, industriell verarbeitet. Am besten ist es wenn Sie Ihre nährstoffreiche vitalisierende Kost selbst zubereiten.
Etliche Studien zeigen, dass übergewichtige Menschen ein deutlich höheres Risiko haben, eine Infektion zu bekommen, als normalgewichtige Menschen. Achten Sie Ihrer Gesundheit zu Liebe auf ein gesundes Normalgewicht.

Weiters ist wichtig ausreichend zu trinken.

Beginnen Sie den Tag mit einer Tasse warmen Wasser und fügen Sie hier den Saft einer frisch gepressten Zitrone. Unter Tags trinken Sie am besten Krautertees wie Brennesselblättertee oder grünem Tee. Auch Leitungswasser oder stilles Mineralwasser eignet sich hervorragend um den Körper mit Feuchtigkeit zu versorgen und um die Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren.

Vermeiden Sie Getränke, die Zucker oder Kohlensäure enthalten. Raffinierter Zucker (Saccharose) wirkt sich sehr negativ auf unseren Körper aus und infolge dessen auch auf unser Immunsystem. Es gibt zu Zucker sehr gute, gesunde Alternativen und das wäre der Birkenzucker, der Ahornsirup, der Bienenhonig, der Agavensirup und auch der Zuckerrübensirup.

Dann bewegen Sie sich viel an der frischen Luft, am besten eignet sich ein lockerer Waldlauf oder Spaziergang im Wald. Dreißig Minuten täglich an Bewegung wäre optimal. Und versuchen Sie jeglichen negativen Stress aus Ihrem Leben zu verbannen.

Zum Abbau von Stress, hin zu innerlicher Ausgeglichenheit helfen auch Entspannungstechniken wie Yoga, Qigong, Tai chi, progressives Muskeltraining nach Jacobson. Wenn Ihnen Saunabesuche oder Massagen gut tun für Ihre Entsoannung, machen Sie dies. Bauen Sie sich bewusst immer wieder Ruhepausen in Ihrem Alltag ein und schlafen Sie ausreichend. Im Idealfall acht Stunden pro Nacht.

Ein geöffnetes Fenster im Schlafzimmer, versorgt Sie mit genug Sauerstoff. Drehen Sie auch die Heizkörper ab und verdunkeln Sie die Fenster, bevor Sie zu Bett gehen, damit schaffen Sie ein gesundes Schlafklima. Nehmen Sie Medikamente nur ein, wenn es dafür gar keine Alternative gibt. Denn Analgetika, Antidepressiva, Antibiotika und Medikamente gegen Bluthochdruck reduzieren die Produktion von weißen Blutkörperchen und diese sind schließlich zur Immunabwehr da. Mit diesen Tipps stärken Sie Ihr Immunsystem und dadurch geben Sie dem Epstein Barr Virus weniger die Chance, reaktiviert zu werden.

Zum Schluss hier noch ein Ratgeber für Betroffene einer chronischen Epstein Barr Virus -Infektion:
http://www.pfeiffersches-druesenfieber-ebv.de
Hier gibt eine Expertin ausgesprochen wertvolle Tipps, wie Sie den Epstein Barr Virus wirkungsvoll in den Griff bekommen.