Epstein Barr Virus verursacht Pfeiffersches Drüsenfieber und meist auch andere Krankheiten

Die Erkenntnis, über die Wahrheit und Ursache von Krankheiten, ist die halbe Miete, im Kampf für die Gesundheit. Hinter vielen “mysteriösen” Krankheiten, von denen die Ursache noch nicht entdeckt wurde, wie z.B. rheumatoide Arthritis, Hashimoto, Multiple Sklerose oder Schilddrüsenprobleme, steckt voraussichtlich das so genannte Epstein Barr Virus. 95 % bis 98 % der Bevölkerung trägt dieses Virus in sich und kann somit auch Überträger davon sein. 

Was ist Epstein Barr Virus?

Um das Epstein Barr Virus zu verstehen, müssen wir zurück ins Jahr 1890. Zum damaligen Zeitpunkt ist das EBV Virus ein ganz harmloses Virus der Herpesfamilie. Im Laufe der Jahre wurde es aber, aufgrund zahlreicher Antibiotika-Experimenten, zur Entwicklung von Penicillin, und die immer häufigere und stärkere Verwendung von Herbiziden und Pestiziden, verändert.

Epstein Barr Virus bekämpfen

Das EBV Virus wurde dabei immer aggressiver. Die Konsequenzen der Industrialisierung trugen maßgeblich dazu bei. Durch diese nun aggressivere Form, kann sich das Virus von Schwermetallen, wie z.B. Arsen und Blei, ernähren.

Diese Schwermetalle finden sich heutzutage überall in unseren Lebensmitteln. Durch das Essen dieser Lebensmitteln, reichern sich diese Schwermetalle dann in unseren Körpern an.

Arsen und Blei reichern sich so vor allem in unserer Schilddrüse an, wodurch sich das Epstein Barr Virus auch gerne dort einnistet. In der Schilddrüse hat es nun optimale Bedingungen, um sich zu vermehren, und löst hier dann z.B. Hashimoto thyreoiditis aus.

Diese Erkrankung wurde erstmals 1912 beschrieben. Hier tritt also der zeitliche Zusammenhang sehr deutlich hervor. Seit 1964 wird das Epstein Barr Virus erforscht, wobei man immer noch nicht weiß, woher dieses Virus kommt und seit wann es so verbreitet ist. 

Das unterschätzte Epstein Barr Virus: Was tun bei einer chronischen EBV-Infektion?
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Wie bekommt man Epstein Barr Virus?

Epstein Barr Virus Ansteckung durch küssen

Nun stellt sich aber die Frage, wie dieses Virus denn überhaupt übertragen wird. Das EBV Virus kann einerseits bereits über das Blut weitergegeben werden. So kann z.B. eine Mutter während der Schwangerschaft ihr Kind infizieren.

Andererseits wird das Epstein Barr Virus auch über andere Körperflüssigkeiten übertragen, wie beispielsweise beim Geschlechtsverkehr oder sogar beim Küssen. Dadurch wird die Erkrankung im englischen Sprachraum auch als [i]kissing desease[/i], also Kusskrankheit, bezeichnet.

Die Viren dringen dann über den Rachenraum in den Körper ein und verbreiten sich auf der Nasen- und Mundschleimhaut. Die Viren überleben außerhalb des Körpers, abhängig vom Feuchtigkeitsmillieu, ein bis drei Tage. 

Die 4 Phasen der Epstein Barr Virus Infektion

Aber was passiert, sobald man das Virus in sich trägt?

Es kommt nach der EBV Infektion zu mehreren Phasen. Damit du diese Phasen nun verstehst, machen wir einen kurzen Ausflug in das Immunsystem, also das Abwehrsystem, unseres Körpers.

Ob du am Computer arbeitest, Sport treibst oder nur gemütlich eine DVD guckst, dein Immunsystem arbeitet 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Wir sind ständig Millionen von Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen ausgesetzt.

Damit diese uns nicht schaden, braucht unser Körper einen starken Schutzmechanismus. Dabei gibt es zwei Arten des Immunsystems – das angeborene (z.B. Haut, Schleimhäute, Niesreflex, Husten oder Magensäure) und das erworbene Immunsystem, das erst durch den Kontakt mit einem Erreger aktiv wird.

Beide Teile sind eng miteinander verbunden und schützen unseren Körper gemeinsam vor unerwünschten Eindringlingen. Das erworbene Immunsystem besteht hierbei aus so genannten weißen Blutzellen, auch Lymphozyten genannt.

Dabei gibt es verschiedene Arten, die wiederum eine spezielle Aufgabe haben. Je nachdem, um welchen Erreger es sich handelt, werden unterschiedliche Zellen des Immunsystems aktiviert, die gezielt gegen diesen vorgehen können. 

So gibt es einerseits die T-Zelle, die man auch als Wächterzelle bezeichnet. Sie steht sozusagen wie ein Türsteher am Eingang und überwacht, wer alles in den Körper kommt.

Kommt ein Eindringling, krallt sich die T-Zelle diesen und rast dann ganz schnell zur so genannten B-Zelle. Sie ist eine Killerzelle, die einerseits passende Antikörper gegen die Eindringlinge herstellt. Mit den hergestellten Antikörpern werden nun die Eindringlinge markiert. Die Makrophagen, die ebenfalls in unserem Blut umherschwirren, erkennen diese markierten Erreger und fressen sie letztendlich auf. 

Phase 1

Kommt nun aber ein Epstein Barr Virus in unseren Körper, manipuliert es unser Immunsystem. Angefangen mit der Phase 1 befällt der Virus nun die B-Zellen, also die Killerzellen unseres Körpers, die die Antikörper produzieren.

Dadurch bringt das EB Virus diese Zellen dazu, sich stark zu vermehren, damit diese immer mehr Viren produzieren. Außerdem hindert das Virus die B-Zellen daran, die Eindringlinge mit Antikörpern zu markieren und für unser Immunsystem erkennbar zu machen.

Eine EBV Infektion mit dem Erreger beginnt meist schon als Kind. Meist kommt es erst gar nicht zu einem Ausbrauch der Erkrankung. Die Erreger vermehren sich nur heimlich. Dies kann einige Monate bis sogar einige Jahre lang dauern und kann durch Stress oder körperliche Belastungen beschleunigt werden. Aber auch ein zu wenig Zink oder B-Vitamine können schneller zu einem Übergang in die Phase 2 führen.

Phase 2

Befindet man sich dann in der Phase 2, bekommt man Pfeiffersches Drüsenfieber. In dieser Phase kann man am ehesten jemand anderen anstecken. Erst in dieser Phase kommt es zu einer Immunantwort und Makrophagen begeben sich auf die Jagd nach dem Epstein Barr Virus.

Wie der Name Drüsenfieber schon sagt, befällt das Virus nun hauptsächlich Lymphdrüsen und andere lymphatische Organe, dazu gehören u. a. die Leber und die Milz. Die Krankheit kann nun wenige Wochen bis mehrere Monaten andauern.

Tritt die Krankheit im Erwachsenenalter auf, kann sie jedoch auch verwechselt werden. Z. B. Chronic Fatigue Syndrome oder Fibromyalgie weisen ähnlich Symptome auf.

Phase 3

Zwingend muss es jedoch nicht zu Symptomen, beim Ausbruch von Pfeiffersches Drüsenfieber, kommen. Warum einige Erkrankte monatelang unter dem Pfeifferschen Drüsenfieber leiden und andere es kaum bemerken, ist noch nicht geklärt.

Da der Körper aber in Phase 2 Antikörper gegen das Virus gebildet hat, kann man diese, in Phase 3, dann auch tatsächlich nachweisen. In dieser Phase zeigt das Virus aber keine Symptome und zieht sich wieder zurück.

Es geht also wieder in die lymphatischen Organe und die B-Zellen. Es wartet hier auf eine neue Möglichkeit zum Ausbruch. Da B-Zellen sehr lange überleben, kann diese Phase auch viele Jahre andauern.

Phase 4

In der Phase 4, der so genannten lytischen Phase, tritt das Virus wieder hervor. Dabei werden nun Zellen in hohem Maße infiziert und abgetötet. Dieses Abtöten wird auch “Lyse” genannt, wodurch diese Phase auch ihren Namen hat. Dabei breitet sich das Epstein Barr Virus überall im Körper aus.

Damit es zum Ausbruch dieser Phase kommt, reicht Stress aus. Hat man aber auch eine traumatische Situation oder eine schwerere Krankheit hinter sich oder man hat Immunsuppresiva eingenommen, kann es zu Phase 4 kommen.

Das Schlimme an dieser Phase ist, dass das Virus nicht nur in Leber und Milz bleibt, sondern auch auf andere Organe übergeht. Das Virus kann aber auch das zentrale Nervensystem mit Rückenmark, sowie das Bindegewebe angreifen. Selten ist auch die Haut davon befallen. So kommt es in dieser Phase zum Auftreten von “geheimnisvollen” Krankheiten, deren Ursache noch unklar ist, wie z.B. Autoimmunerkrankungen, Krebs oder Schilddrüsenerkrankungen

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Wie kann man Epstein Barr Virus nachweisen?

Wie bereits erwähnt ist das Epstein Barr Virus erst ab Phase 3 wirklich nachweisbar. Also relativ spät. Auch wenn man akut an einem Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt ist, sind die Antikörper erst nach dem Überstehen der Krankheit nachweisbar.

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Erst wenn sich das Virus wieder in die lymphatischen Organe zurückgezogen hat, kann man nachweisen, dass man an dem Epstein Barr Virus erkrankt ist und das Virus somit in sich trägt. Aber auch wenn man die Antikörper nachweisen könnte, die Schnelltest gegen das Virus sind bis heute sehr ungenau.

Neben dem Nachweis von Antikörpern im Blut, sind erste Hinweise für eine Infektion, eine Erhöhung der Lymphozytenwerte und der Leberwerte in einem großen Blutbild. Außerdem sieht man unter dem Mikroskop atypische Lymphozyten mit einem größeren Zellkern und einer größeren

Einbuchtung auf deren Außenhülle. Aber wie bereits erwähnt, steckt die Diagnostik hier noch in den Kinderschuhen. Das Virus ist ein gut darin, sich zu verstecken, sowohl vor dem Immunzellen des Körpers, als auch vor den Laboranten. 

EBV Infektion

Was macht das Epstein Barr Virus?

Eine Infektion mit einem Epstein Barr Virus dauert lebenslang an. Hat man ihn erst einmal, wird man ihn auch nicht wieder los. Angefangen mit Pfeiffersches Drüsenfieber, kann das Virus auch einige Spätfolgen mit sich bringen.

Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Hat man sich mit dem Epstein Barr Virus infiziert, kann es, wie oben bereits beschrieben, zum Ausbruch eines Pfeifferschen Drüsenfiebers kommen. Die Zeit, zwischen der Ansteckung mit dem Virus und dem Ausbruch der Krankheit, kann erheblich schwanken.

Bei Kindern dauert die Inkubationszeit ungefähr zehn Tage, bis die ersten Symptome auftreten. Bei Erwachsenen vergehen zwischen 30 und 50 Tage. 

Das Krankheitsbild ist meistens mild und wird selten gefährlich. Die Infektion beginnt oftmals mit Symptomen eines grippalen Infekts. D.h. der Erkrankte leidet unter

  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Schnupfen
  • Husten
  • Augentränen
  • Halsschmerzen

Weiterhin kommt z.T. hohes Fieber, Lymphknotenschwellung am Hals und Nacken, eine Mandelentzündung und eine Hals- und Rachenentzündung hinzu.

Es bilden sich außerdem grau-weiße Beläge im Bereich der Mandeln. Wenige haben auch einen Hautauschlag. Unter Umständen kommt es zur Anschwellung der Leber und der Milz. 

Mit zunehmendem Alter, geht die Krankheit mit schlimmeren Symptomen einher. Während Kinder die Krankheit nahezu ohne Symptome durchlaufen, sodass man sie mit einer normalen Erkältung verwechseln kann, ist sie bei Erwachsenen teilweise mit sehr schwer ausgeprägten Symptomen verbunden, die über eine längere Zeit anhalten.

Aber, wie bereits erwähnt, verläuft das Pfeiffersche Drüsenfieber meist unkompliziert. Gefährlich wird es, wenn, aufgrund einer zu großen Reaktion des Immunsystems auf das Virus, die Rachenschleimhaut so stark anschwillt, dass es die Atmung behindert. Außerdem kann es aufgrund einer zu stark geschwollenen Milz zu einem Milzriss kommen.

Wenn das Virus auch die Leber befällt, kann eine Leberentzündung (Hepatitis) hervorgerufen werden. Bei einer starken Symptomatik kann weiterhin das zentrale Nervensystem betroffen sein. Dadurch kann es zu Lähmungen im Kopfbereich kommen, die ebenfalls die Atmung bedrohen können. Außerdem können sich so die Rückenmarkshäute und die Hirnhaut entzünden. 

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Spätfolgen einer Infektion mit dem Epstein Barr Virus

Das Epstein Barr Virus wird mit einer ganzen Reihe von Krankheiten, sowie auch Krebs- und Autoimmunerkrankungen, in Verbindung gebracht. Darunter fallen z.B.

oder bestimmte Krebsarten. 

Wer sich auch bereits näher mit dem Epstein Barr Virus beschäftigt hat, erkennt die Zusammenhänge zwischen dem Virus und verschiedenen Autoimmunerkrankungen. So befällt der Virus, wie oben beschrieben, die B-Zellen des Immunsystems. Dadurch funktionieren die B-Zellen des Körpers nicht mehr einwandfrei und das Virus verhindert somit die Produktion von Antikörpern.

Aufgrund dessen, kann es auch zu einer Falscherkennung körpereigener Antigene kommen. Das Immunsystem erkennt körpereigene Zellen somit als Feind und produziert Autoantikörper dagegen.

Außerdem ist das Epstein Barr Virus ein Meister darin, sich vor dem Immunsystem zu verstecken. In Phase 4 versteckt es sich in bestimmtem Gewebe oder in Organen des gesamten Körpers. Daher richten sich die Immunzellen direkt gegen die erkrankten Zellen des infizierten Gewebes.

Da sie anders nicht gegen das Virus ankommen, wollen sie dadurch das Epstein Barr Virus los werden.

Wenn sich das Virus nun auch im Bindegewebe festlagert, kommt es zu einem erheblichen Verfall der Zellen. Dabei werden die Zellinhalte im umliegenden Gewebe verteilt und das Virus kann sich ausbreiten. Deshalb greifen Autoantikörper auch zellinnere Bestandteile an.

Die Forschung ist jedoch, was das Epstein Barr Virus und dessen Folgen betrifft, noch nicht sehr weit. Dies liegt natürlich auch daran, dass das Virus schwer zu untersuchen ist und sich, wie bereits erwähnt, gerne unbemerkt in Zellen versteckt.

Was kann man gegen das Epstein Barr Virus machen?

Da man das Virus, wenn man es sich einmal eingefangen hat, ein Leben lang in sich trägt, ist das Ziel einer Behandlung, eine Immunstärkung des Erkrankten. Das Problem ist nämlich nicht der Epstein Barr Virus, sondern vielmehr das geschwächte Immunsystem und das “Millieu” in dem sich der Virus befindet. 

Bekämpfung aus Schulmedizinischer Sicht

Es gibt bis heute keinen Impfstoff der eine Infektion mit dem Epstein Barr Virus verhindern könnte. Außerdem gibt es auch keine Medikamente, die die Infektion mit dem Virus heilen könnten.

Ärzte behandeln daher bei einem Ausbruch der Erkrankung auch nur die Symptome mit Medikamenten zur Linderung von Schmerzen und Beschwerden. Da es sich bei dem Erreger um einen Virus handelt, können auch keine Antibiotika gegeben, da diese nur bei Bakterien wirken.

Im Normalfall wird den Patienten einfach Bettruhe verschrieben. Sie sollen die Krankheit so ausheilen und abwarten, bis das Virus innerhalb einiger Wochen von selbst geht. 

Bekämpfung durch Prävention

Erst einmal ist Vorbeugung eines der wichtigsten Dinge, um sich gegen das Epstein Barr Virus zu schützen. Das Virus ist sehr ansteckend, daher sollte jeder, der erkrankt ist, von der Arbeit oder der Schule zu Hause bleiben und am besten das Bett hüten, bis er wieder gesund ist.

Das EB Virus kann am besten auf fechten Objekten, wie beispielsweise Zahnbürsten, eine längere Zeit überleben. Küsse oder Geschlechtsverkehr sollten ebenfalls mit einer infizierten Person vermieden werden.

Gründliches Händewaschen nach dem Benutzen von öffentlichen Badezimmern versteht sich von selbst. Außerdem sollte generell Stress im Alltag vermieden werden. Es sollte nach einer Möglichkeit gesucht werden, Stress abzubauen und zu bewältigen. Ein guter Tag- und Nacht-Rhythmus beeinflusst zudem sehr stark das Immunsystem.

Bekämpfung durch Ernährung

Weiterhin ist gesunde, nährstoffreiche Ernährung, ohne Zucker, wichtig. Heilnahrung ist hierbei alles, was das Virus bekämpft und ihm seine Lebensbedingungen erschwert. Die Nahrung soll betroffene Organsysteme unterstützen.

Wichtig ist hierbei die Qualität der Nahrung. Die Lebensmittel sollten möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Am besten ist es, wenn sie lokal oder noch besser vom eigenen Garten kommen.

Es sollte zudem auch Obst bzw. Trockenobst verzehrt werden. Einige Ernährungskonzepte raten zwar von Obst ab, doch sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Mit ihnen decken wir uns mit Vitalstoffen, Anti-Oxydantien und “gutem” Zucker ab. Diese Dinge sind besonders wichtig für unsere Leber und unser Gehirn. Nur so können wir optimal funktionieren.

Lebensmittel die helfen sind z.B. wilde Blaubeeren und Heidelbeeren, Sellerie, Sprossen, Spargel, Spinat, Aprikosen, Nüsse, Zitronen oder Zwiebeln. Außerdem können auch verschiedene Kräuter, wie Kurkuma, Basilikum, Koriander, Petersilie, Ingwer, Fenchelsamen oder Thymian das Immunsystem unterstützen. Aber auch verschiedene Algen wie Spirulina liefern eine große Vielfalt an Vitalstoffen.

Weil die Qualität eins wertvoller Pflanzen besonders wegen der Gentechnik nicht mehr sichergestellt werden kann, sollten Mais, Raps, Weizen oder Sojaprodukte vermieden werden. Außerdem sind Milchprodukte, Eier und glutenhalte Getreide bzw. naturidentische und künstliche Aromen zu vermeiden. Diese wirken sich ungünstig auf unsere

Gesundheit aus, da sie Entzündungen bzw. pathogene Erreger fördern können.
Umso höher die Lebensmittel in der Nahrungskette stehen, desto potentiell belasteter sind diese. So sollte die Ernährung überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln bestehen.

EBV Bekämpfung durch Mikroimmuntherapie

Diese Form der EBV Therapie arbeitet mit denselben Botenstoffen, wie unser Immunsystem. Dadurch sollen Informationen an den Organismus gesendet und so die Immunantwort wieder korrekt eingestellt werden.

Das Ziel dieser EBV Behandlung, ist die Wiederherstellung der korrekten Zellkommunikation des Immunsystems, damit die Zellen ihre ursprüngliche Fähigkeit wieder erlangen. So können sie uns wieder vor Angreifer zu beschützen. In der Mikroimmuntherapie werden viele Immunsubstanzen, so genannte Botenstoffe, in niedrigen Konzentrationen (Mirkodosen) eingesetzt, um dem Immunsystem unterschwellig Informationen zuzusenden.

Durch diese Verdünnungen sind die Substanzen gut verträglich. Es soll nämlich nicht “gebrüllt”, sondern “kommuniziert” werden. Die Mikroimmuntherapie versucht hierbei die Sprache des Körpers zu sprechen und die Zellen zu unterstützen, die Hilfe benötigen und zu schwach zum sprechen oder zu verwirrt zum teilnehmen sind.

Die Art der EBV-Therapie funktioniert deshalb, weil Gesundheit in jedem von uns steckt. Manchmal muss dem Immunsystem nur geholfen werden, seine Stimme wieder zu erlangen

Bekämpfung durch hochdosierte Vitamine

Eine Spätfolge vom Epstein Barr Virus ist chronische Müdigkeit. Diese Erschöpfung wird oft mit dem so genannten oxidativen Stress in Verbindung gebracht. Dabei werden Körperzellen mit freien Radikalen konfrontiert, die aus dem Zellstoffwechsel entstehen.

Wenn Nervenzellen auch betroffen sind, kann dies die Müdigkeit auslösen. Es gibt jedoch die Möglichkeit freie Radikale zu binden. Dies geschieht z.B. durch starke Antioxidation. Ein starkes Antioxidans ist hierbei beispielsweise das allseits bekannte Vitamin C. 

Epstein Barr Therapie

Leider reicht es nicht aus Vitamin C als Pulver oral einzunehmen. Hierbei erreicht man pro Gabe nämlich nur 200 bis 1000 Milligramm, was nicht immer ausreichend ist, um den erhöhten Bedarf an Antioxidantien bei andauerndem Stress bzw. Erschöpfung zu decken.

Abhilfe kann dabei eine Vitamin-D-Hochdosis-Infusion schenken. Dabei wird eine hohe Konzentration an Vitamin C direkt in die Vene verabreicht, wodurch eine hohe Konzentration davon im Blut erreicht werden kann. Dadurch können Erschöpfungszustände gemildert werden. Sowohl bei gesunden Patienten, als auch bei Patienten, die aufgrund des Epstein Barr Virus, an Hashimoto oder Chronic-Fatigue-Syndrom leiden, können die erschöpfungswidrigen Wirkungen einer Vitamin-C-Hochdosis-Infusion beobachtet werden.

Da der Körper während einer Erkrankung mit dem Epstein Barr Virus im “Dauer-Abwehr-Modus” ist, werden ihm hohe Mengen an Energiereserven entzogen. Dadurch verliert der Körper an Vitalfunktionen und an körpereigenen Mineral- und Vitamindepots.

Das Virus dockt nämlich auch am Rezeptor für die Aufnahme des Vitamin D an. Daher kann kein Vitamin D aufgenommen werden. Stattdessen wird es umgewandelt, bevor es in die Zellen aufgenommen werden kann. Es entsteht also eine abwärts gerichtete Spirale, die in das chronische Erschöpfungssyndrom oder als Mitverursacher zu Burn-Out führt.

Die Gabe von hochdosiertem Vitamin D in Konzentrationen von 20.000 I.E. bis 40.000 I.E. wöchentlich kann somit das Immunsystem so stimulieren, dass es besser mit dem Epstein Barr Virus zurechtkommt. Dadurch kann auch das Risiko an Spätfolgen der Erkrankung gesunken werden.

Fazit

Das Schreckgespenst Epstein Barr Virus hat heutzutage ein großes Ausmaß erreicht, welches inzwischen nicht mehr ignoriert werden kann. Oftmals steht man dieser Erkrankung mit Hilflosigkeit gegenüber, was sie für so viele gespenstig und nicht greifbar macht.

Doch jeder hat es selbst in der Hand diesem Virus die Stirn zu bieten. Auch wenn man dieses EB Virus so schnell nicht los wird, kann man ihm dennoch Paroli bieten und es in seine Schranken weisen. Jeder hält sein gesundheitliches Schicksal selbst in den Händen. Je mehr du über dieses Virus weißt, desto mehr bist du gegen es gewappnet.

Das unterschätzte Epstein Barr Virus: Was tun bei einer chronischen EBV-Infektion?
Sigrid Nesterenko - Herausgeber: ersa Verlag - Auflage Nr. 0 (06.06.2018) - Taschenbuch: 186 Seiten